Empörung in Berlin

Auf einem Plakat in Berlin, das dazu aufruft, sich am 15. Oktober am Neptun-Brunnen zu versammeln steht der Satz: "Wir sind keine Waren in den Händen der Politiker_innen und Bänker_innen."

Dazu ist zu sagen: In der Sklavenhaltergesellschaft war der Sklave eine Ware, die ver- und gekauft wurde. Heute werden Kinder und Mädchen wie Leibeigene von ihren Eltern behandelt und z.B. in einigen Armutsregionen dieser Welt als Sexsklav*innen oder Haussklav*innen von den Eltern verkauft.  Und auch junge Frauen können für einen Brautpreis von wohlhabenden Männern gekauft werden...

Es sind also nicht Politiker und Banker. Sie sind aber mit verantwortlich, weil sie nichts dagegen tun und dies stillschweigenden tolerieren.  Empören wir uns also nicht allein über Politik und Finanzkapital !

13-10-11